1. Mose 2,18
Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm eine seiner Rippen und schloß die Stelle mit Fleisch. Und Gott der HERR baute ein Weib aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm.
So wurde also laut der Bibel die Frau geschaffen. Sicher steckt einiges an Wortspielerei darin, sofern man diese Stelle auf Hebräisch liest, doch die Kernaussage mag wohl keiner Frau so recht gefallen. Sind Frauen also nur ein Stück des Mannes oder vielmehr bessere Männer? Die Bewegung der Frauen ist auf dem Vormarsch, so gibt es prügelnde Banden von jugendlichen Mädchen und Alice Schwarzer. Frauen erleben also ein neues Selbstwertgefühl, werden aus Knechten der bislang herrschenden Männer “emanzipierte” Frauen. Jedoch nicht jede Frau strebt ein Leben in Anzug und Krawatte an und so frage ich mich was sie denn nun wollen? Um auf meine Fragen näher einzugehen versuche ich mögliche Ursachen für das Aufbäumen der weiblichen Gesellschaft zu suchen. Eine mögliche Ursache könnte der Fortschritt der Gesellschaft sein. Dinge wie die Pillen ermöglichen Frauen flexibler zu sein und noch wichtiger sie können entscheiden ob sie eine Niederkunft vollziehen wollen. Damit ist die biologische Ausgrenzung aufgehoben und die Frau ist offen für neue Aufgaben. Ob es verborgene Mechanismen gibt, die den Frauen unterschwellig mitteilen “Kinder werden nicht gebraucht” gibt, wage ich zu bezweifeln. In dieser Richtung könnten nur soziale Faktoren eine Rolle spielen. Der entscheidende Schritt zur emanzipierten Frau war also die Erfindung der Pille und die damit gewonnene Kontrollmacht über den Sexualtrieb.
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