Der Affe auf dem Baum

Monday, February 09th, 2009

In vielerlei Hinsicht ähnelt der Mensche dem Affen, sowohl auf physischer als auch auf psychologischer Ebene. Das dies offenbar den wenigsten Menschen bewusst ist versetzt mich oftmals in tiefe Bestürzung. Wie soll man ein zufriedenstellendes Leben führen ohne sich seiner Wurzeln bewusst zu sein? Ist das “Animalische” vielleicht so stark uns vorzugaukeln unsere Existenz habe einen höheren / göttlichen Sinn? Diesen Fragen sollte sich meiner Meinung nach jeder von uns einmal schonungslos ausliefern. Welchen anderen Sinn kann man einem Leben mit der unabänderbaren Bestimmung abgewinnen? Die Antwort muss in der Philosophie vorhanden sein.

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Weihnachten

Wednesday, December 24th, 2008

Als kritischer Mensch hat man an bestimmten Feiertagen im Jahr immer ein unstillbares Verlangen nach höherer Gerechtigkeit. So auch an dem allseits beliebten Weihnachten. Weder die christliche Propaganda noch die staatliche Aufzwängung machen diese Orgie zu einem schönen Fest. In diesen Zeiten sollte nicht das Bestreben nach Einigkeit die Geisteshaltung verblenden sondern das Streben nach Wissen. Doch da sich der normale Durchschnittsbürger viel lieber mit den Spielfilmen und Geschenken berauschend ablenken möchte gibt es leider wenig bis gar keine Hoffnung für ein solches Unterfangen. Viel mehr ist die ewige Tradition immer mehr zur lächerlichen Farce der vermeintlichen Gemeinschaft geworden. Jeder Mensch, der die Familienwerte an ein solches Fest des Egos heftet, hat entweder durch religiöse/staatliche Propaganda seinen Realitätssinn verloren oder ist einer jenen Menschen, die zwar können jedoch nicht wollen. Gerade letztere Sorte von Mensch ist das Publikum der allumfassenden medialen Selbstverliebtheit.

Aufgrund dieser Gedankengänge wird Weihnachten stets einen bissigen Nachgeschmack von Kaliumcyanid bei mir hinterlassen. Gerne würde ich an dieser Stelle eine Lösung gegen diese Art Geschmack präsentieren – ein Neutralisierer sozusagen. Doch wie immer scheint die Lösung ungreifbar.

Pah, die Menschheit widert mich an!