Archive for the Category 'Alltägliches'

Verhaltenes Schweigen

Monday, April 04th, 2011

Der Punkt einer verstorbenen Konversation ist ein Punkt tiefster Isolation. Unmenschliche Kälte, die sich durch die Schichten unserer fragilen Persönlichkeit frisst und am Ende nur eine Schneise der Verstörung hinterlässt.

Words to live by

Saturday, January 08th, 2011

There are no more barriers to cross. All I have in common with the uncontrollable and the insane, the vicious and the evil, all the mayhem I have caused and my utter indifference toward it I have now surpassed. My pain is constant and sharp and I do not hope for a better world for anyone, in fact I want my pain to be inflicted on others. I want no one to escape, but even after admitting this there is no catharsis, my punishment continues to elude me and I gain no deeper knowledge of myself; no new knowledge can be extracted from my telling. This confession has meant nothing.

http://www.imdb.com/title/tt0144084/quotes?qt0453359

Die fünf besten Alben aus 2010

Wednesday, January 05th, 2011

Ganz im Sinne eines beginnenden Jahres möchte ich an dieser Stelle kurz die Höhepunkte musikalischen Schaffens zusammenfassen. Aufgrund eines breiten Spektrums an Präferenzen ist die Liste weder nummerisch sortiert noch in der direkten Reihenfolge zu verzehren.

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Schall und Rauch

Friday, December 24th, 2010

Wie bereits in den Jahren zuvor bin ich es leid angenehme Emotionen mit dem Wort Weihnachten verbinden zu müssen. Doch die Jahre zwischen meinem ursprünglichen Beitrag und der heutigen Niederschrift, haben sich mit der Willensstärke von Säure durch meine Persönlichkeit gefressen. Und obwohl ich mich dieses Jahr mit eisernem Entschluss jeder “weihnachtlichen” Tradition mit Schlaf entziehe, komme ich doch nicht umhin eine gewisse Stagnation zu beklagen. Denn zugegebenermaßen an den Kernproblemen des ursprünglichen Idealismus hat sich eigentlich nichts verändert. Und dies ungeachtet der vielen Reifungsprozesse. Ist es also Zeit sich von den alten Idealen vollends abzuwenden oder bedarf es einfach noch mehr Initiative?

Viel angenehmer als diese bohrende Frage erscheint es mir aber jetzt mein Gehirn in eine dicke Schicht aus Watte zu packen und den einzigen wirklichen Frieden auf Erden zu geniessen.

Freiheit

Thursday, October 07th, 2010

Obwohl kaum ein Mensch es zu schätzen weiß, geschweige denn im überwiegenden Maße damit umgehen kann, ist unser größter Kampf doch schon immer der um die eigene Freiheit gewesen. Dieser Ausdruck der Freiheit umfasst hierbei nicht ausschließlich, die in einer Demokratie verankerten, Grundrechte jedes Einzelnen, sondern geht meiner Meinung nach über jegliches von Machtstrukturen geschaffenes Gesetz hinaus. Wird durch die Grundrechte zunächst eine strahlende Version der eigenen Freiheiten versprochen, finden durch die unzähligen Gesetze des modernen Rechtsstaates so viele Einschränkungen statt, dass sich das versprochene Leben ganz schnell komplizierten Strukturen unterwirft. Ein Zustand dessen Notwendigkeit ich zwar nicht in Frage stellen möchte, dessen primären Adressanten ich aber für den geistig unmündigen Menschen halte. Doch noch viel schwerer als die gesetzlichen Rahmenbedingungen schränken wir uns selbst ein.

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Self-preservation

Friday, October 01st, 2010

Die letzten Tage waren glücklicherweise nicht ganz so dunkel wie der Rest dieser Woche und insgesamt kann ich wieder etwas optimistisch in die Zukunft blicken.  Zwar lebe ich derzeit noch in der Selbsttäuschung, die drohende Aufspaltung ignorieren zu können, doch ist es mir wieder gelungen Gefallen an den kleinen Freuden des Lebens zu finden. Ich höre Musik, lese weiterhin den Steppenwolf und pfeife auf die Zwänge der Arbeitswelt. Tatsächlich schreibe ich diesen Eintrag gerade in meiner, ach so produktiven, Arbeitszeit. Eine andere Beschäftigung ausser Schlaf kommt mir momentan nicht in den Sinn. Die bestehende Müdigkeit hinterlässt einen Eindruck süßer Verzuckung in meinen Synapsen. Ich bin mir sicher, dass dieser Schlaf dem Schlaf eines Kindes gleichkommen würde. Leider befinde ich mich derzeit noch tief im Dschungel der irdischen Absurdität und muss mich mit einem häufigeren Schließen der Augen zufrieden geben. Nichtsdestotrotz kann ich die Zeit mit der guten Musik ohne Probleme überbrücken.

Tagesbericht

Wednesday, September 15th, 2010

Nach 90 Minuten lernintensivem Frühsport, die Disziplin in diesem Falle die abstrakte Mathematik, sitze ich seit gut einer halben Stunde in einem dieser modernen Konsumtempel für Kaffee. Vor mir liegt meine stark ramponierte Ausgabe des Steppenwolfes und neben einer unschönen, künstlichen Topfpflanze steht eine große Tasse schwarzer Brühe. Auf Milch habe ich der Laktose und des Geschmackes wegen verzichtet. Diese lässt den Kaffee seinen bitteren Geschmack verlieren, beinahe so als würde man nur vorgeben eine belebende Droge zu sich zu nehmen. Viel störender als die Präferenzen etlicher Kunden hier, sind allerdings die wahrhaft hässlichen Klänge aus den Deckenlautsprechern. Ein wirrer Mix aus südländischen Gesängen und penetranten Glockentönen. Die Art der “Musik” erinnert mich unweigerlich an die Darstellung der Hölle aus dem Triptychon “Der Garten der Lüste” von Hieronymus Bosch. (more…)

Vom Übel der Webagenturen

Sunday, August 22nd, 2010

Unsere Dienstleistungsgesellschaft kennt ein neues Übel – die Webagentur. Der Name steht bereits für die Schrecken hinter diesem Verbund aus Unfähigkeit, falschem Stolz und Verblendung. Die Einhaltung von klaren Standards und die Beachtung der notwendigen Aspekte, ist in diesen brodelnden Kesseln der Werbewirtschaft niemals gewährleistet und somit ist es auch nicht erschreckend, weshalb PHP mit einem schlechten Ruf belegt wird. Die katastrophale “Arbeit” solcher Agenturen ist meist ein Werk der Inkompetenz.

Besonders oft ist die Optik des Frontends dabei von größerer Wichtigkeit, als eine saubere und vor allem sichere Programmierung. Total geblendet von dem scheinenden Äußeren wird dann von der durch und durch gutmütigen Gessellschaft geträumt – jedenfalls solange bis etwas passiert. Und dies ist in Zeiten wachsender Onlinekriminalität leider immer häufiger der Fall. Deshalb muss man sich als Internetnutzer umso mehr an die Regeln der Vernunft halten. Onlineshops ohne SSL sind nicht mit der Speicherung von Daten zu betrauen, Seiten mit fragwürdigen Trackersystemen muss man mit Browserplugins den Hals abdrehen und nur weil eine Seite nicht aussieht wie aus dem letzten Jahrtausend, ist sie noch lange nicht sicher. Bleibt zu hoffen, dass die Politik sich in diesem Bereich mal auf eine strikte Gesetzeslage einigt. Ich würde es zutiefst bedauern meine persönlichen Daten aufgrund der Inkompetenz eines “Webprogrammierers” im Netz stehen zu sehen. Doch nicht nur die Programmierung ist in solchen Fällen zu kritisieren, leider sitzen in den meisten Fällen inkompetente und neurotische Zuständige an den notwendigen Schaltern. Eine klare gesetzliche Haftung und das Recht auf Anzeige, würde diesen ganzen Scharlatanen den Wind aus den Segeln nehmen.

Grüne Sackgasse

Monday, December 14th, 2009

Ohne viel Worte über den Schwachsinn der “Rede” zu verlieren:

http://www.youtube.com/watch?v=mvVFHVWSzEE

Wieso steckt man solche Leute nicht einfach in einen Atommeiler und füllt ihn bis zum Rand mit Bioabfällen – dann würden sie wenigstens zu etwas taugen.

Akute Lustlosigkeit

Friday, October 09th, 2009

Seit etlichen Wochen finde ich überhaupt keine Motivation mehr hier etwas zu schreiben. Habe allerdings einige ältere Entwürfe, die nur auf ihre Fertigstellung warten. Vielleicht ändert sich mein Gemütszustand in der nächsten Woche.